Setzen Sie mit einem Licht ein Zeichen des Gedenkens!
Günther HOLUBgestorben am 7. Februar 2026
Stephanie, Leo, Victoria und Leonie
entzündete diese Kerze am 25. Februar 2026 um 21.55 Uhr
Erinnerungen sind kostbar und werden weiterleben - in unseren Gedanken und in unseren Herzen🩶
Kathi und Maria
entzündete diese Kerze am 21. Februar 2026 um 22.22 Uhr
Lieber Onkel Günther,
Du hast mir im November 2023 diese von Dir mit Hingabe fotografierte ZUG-Aufnahme beim Semmeringtunnel für die von mir organisierte Gedenkmesse geschenkt.
Mein Thema lautete damals „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo oder hat er doch ein Ziel“ – zu Deinem Geburtstag 2024 habe ich Dir dann die fertige Einladung zur Gedenkmesse mit Deinem ZUG-Bild und folgenden Impuls-Fragen
• Wer ist bei Deiner Reise zu Dir in den Zug eingestiegen und hat Dich in Schönem, Schweren oder Alltäglichem begleitet?
• Wer ist bereits ausgestiegen?
• Wofür bzw. wem bist Du auf Deiner Reise besonders dankbar?
• Was ist der Sinn Deiner Reise
• Nach welchen Werten richtest Du Deine persönliche Reiseroute aus?
geschickt und jetzt müssen wir schmerzlich auf Deine nicht immer leichte Lebensreise, mit vielen Höhen, aber auch schmerzhaften Tiefen, menschlichen Enttäuschungen und Verlusten zurückblicken.
Damals hast Du mir viel über Deine Züge und Fotografien erzählt, aber auch Deine verantwortungsvolle Aufgabe als „Bahnvorsteher“ und später als „Fahrdienstleiter“, wo Du durch das richtige Stellen von Weichen und Signalen die Verantwortung über „Tod und Leben“ von Menschen inne hattest.
Hans K., mit dem Du Deine ersten Dienstjahre am Bahnhof in Groß Gerungs geteilt hast, war bei mir zur Beratung und sind wir letztendlich im Gespräch drauf gekommen, dass Du mein Onkel bist und er sich gerne bei Dir melden wolle. Diese schöne Begegnung aus Deiner Jungfamilienzeit im Wald4tel hat Dich sehr gefreut und hat auch uns wieder besser miteinander in Kontakt gebracht.
Sogar an Mamas Geburstag hast Du immer wieder gedacht. Zuletzt hatten wir noch nach Deinem Geburstag zu Weihnachten 2025 miteinander telefoniert. Du warst sehr traurig und zutiefst getroffen, über den schmerzhaften Verlust von Deiner so lieb gewonnenen Lebensgefährtin und Wegbegleiterin Diane. Aber Du hattest mir erzählt, dass Du mit Deiner Enkelin Vivian große Freude hast, nämlich, dass sie so LECKERES backen kann und meintest ganz stolz, dass VIVI diese Liebe zum Kochen/Backen vielleicht doch auch ein wenig vom OPA haben wird😊.
Auch hast Du noch davon erzählt, dass Du Dich im Sommer mit Deinen „Matura“-Kollegen im 1. Bezirk in einem „Brauhaus Deiner Jugendzeit“ getroffen hast und Du erschüttert warst, wie wenige von ihnen noch am Leben seien.
Und nun bist Du selbst so plötzlich und unerwartet aus dem Leben geschieden:
Ganz still und leise hast Du Dich verabschiedet. Nun bist Du wieder mit Deiner Diane vereint und musst nicht Dich nicht mehr einsam und traurig fühlen.
Für Mama Maria und mich warst Du stets ein moralisch-guter Mensch, der mit bewundernswertem Langmut und Güte allen in unserer Familie „trotz allen Verwundungen des Lebens“ friedlich und freundlich, einfach familiär begegnete. Du hast nie schlecht über irgendjemanden gesprochen, sondern Dir Deinen Frieden mit allen bewahrt und danach tugendhaft gelebt. Auf Harald, Alfa und Vivian warst Du stets sehr stolz, besonders betont hast Du immer wieder den fordernden Dienst von Alfa und die gute Fürsorge von Hari für seine Familie.
Obwohl es Dir sehr am Herzen lag, Deine Dir lieb gewonnenen Lebensbegleiterinnen, zuletzt DIANE, durch Krankheit und Leid hindurch bis in den Tod zu begleiten, musstest Du selbst ohne menschlichen Beistand, alleine, aus dieser Welt gehen. Aber Du bist jetzt nicht allein, Du bist nicht tot – Du bist nur auf die andere Seite des Lebens gegangen.
Tod bedeutet nicht Nichts, sondern neues Leben in anderer Weise; wenn man „von der Welt geht, geht man nicht ins Nichts, sondern um in neuer Weise zu leben“!
Trauer ist nicht als das Ende der Freude anzusehen, sondern sie bringt Vertiefung und die Möglichkeit zu neuer Freude. Auch Krankheit bedeutet nicht das Ende der Gesundheit, sondern erschließt neue Quellen und neue Lebensmöglichkeiten. Genau besehen bringt auch die Trennung von einem Freund erst die Festigung der Freundschaft und die Chance, bei einem erneuten Zusammentreffen die Tiefe der Freundschaft auf neue, wunderbare Weise zu erleben. Dunkle Wolken, die die Sonne verdecken, bedeuten nicht das Ende der schönen Tage, sie bringen Regen, Erfrischung und noch klarere Sonnentage. All diese Gegebenheiten, die ich in der Welt um mich herum vorfinde, sind für mich Zeichen, dass auch der Tod nicht das Ende ist, sondern ein neuer, schönerer Anfang.
In Dankbarkeit für Deine Spuren in unserer Familie sowie unser aufrichtiges Beileid allen Hinterbliebenen,
Kathi und Maria
Petra Marcel David Gabriel
entzündete diese Kerze am 18. Februar 2026 um 16.23 Uhr
In stillem Gedenken entzünden wir diese Kerze für Onkel Günther 🕯️
Auch wenn die Wege im Leben manchmal in verschiedene Richtungen gehen, so bleibt doch die Verbundenheit als Teil der Familie bestehen. Der Tod erinnert uns wieder daran, wie wertvoll jede gemeinsam verbrachte Zeit ist.
Wir wünschen allen Angehörigen viel Kraft, Trost und Zuversicht in dieser Zeit des Abschieds.
Petra, Marcel, David und Gabriel 🖤
Rosemarie
entzündete diese Kerze am 18. Februar 2026 um 13.45 Uhr
Alles verändert sich, aber dahinter ruht ein
Ewiges.
Goethe
Meine herzliche Anteilnahme den Hinterbliebenen!